Zum Hauptinhalt springen

Berlin bezahlbar machen.

Meine Themen für unseren Wedding und Berlin

Berlin soll für uns alle bezahlbar sein - auch die Miete! Niemand soll aus seinem Kiez verdrängt werden, wenn man umziehen muss. Doch die Wohnungen in Berlin sind viel zu teuer, wer eine neue Wohnung sucht, muss oft monatelang suchen und viel Geld zahlen. Doch das ist kein Naturgesetz!

Wir wollen die Mieten bezahlbar machen. Dafür braucht es:

  • einen Mietendeckel mindestens für die 400.000 Berliner landeseigenen Wohnungen, besser noch für alle Wohnungen
  • die Vergesellschaftung der großen Wohnungskonzerne wie Vonovia, Heimstaden & Co
  • hartes Durchgreifen gegen Mietwucher, Leerstand und möbliertes Vermieten
  • mehr bezahlbaren Wohnraum anstatt teure Luxuswohnungen
  • soziale Regelungen bei Modernisierungen von Wohnungen, sodass niemand durch eine Modernisierung verdrängt wird

Kinder sind teuer — und insbesondere für Familien ist Berlin kaum mehr bezahlbar. Es ist nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung für eine normalverdienende Familie in Berlin zu finden. Dazu kommen Kleidung, Spielzeug, Schulmaterialien, gesundes Essen und Ferien — all das kostet viel Geld. Und es ist so anstrengend, alles zu organisieren. Wir Eltern haben eh kaum Zeit. Die Faustregel ist: Wenn es schnell geht, ist es teuer (oder ungesund). 

Als Mutter eines kleinen Kindes weiß ich, was es bedeutet, monatelang auf das Elterngeld zu warten. Die U-Bahn nicht benutzen zu können, weil immer einer der Aufzüge an der Osloer Straße über Monate ausfällt. Im Stress zu vereinsamen.

Wir kämpfen dagegen an. Wir wollen nicht nur Wohnen bezahlbar machen, sondern auch Sorgezentren einrichten, die Familien entlasten und in denen alles unter einem Dach ist: Kiezkantinen, Hausaufgabenhilfe, Physiotherapie, Freizeitangebote, konsumfreie Begegnungsräume, Logopädie, Kultur, Arztpraxen und vieles mehr. Statt Bürotürmen entstehen in Deiner Nachbarschaft also Räume für Familien, für Senior*innen, für alle, die Sorgearbeit tragen oder Versorgung brauchen. Die Angebote werden bezahlbar. Wir sorgen dafür, dass Du nicht in Deinem Alltagsstress allein gelassen wirst. Wir sorgen für Gemeinschaft.

Wir lieben unseren Wedding. Unsere Kieze sind schön, wir haben die wunderbare Panke und die besten Nachbarinnen und Nachbarn. Gleichzeitig vermüllen unsere Kieze immer weiter. Während der Kudamm glänzt, laufen im Wedding die Mülleimer über. Wir wollen, dass die Straßen auch dort gereinigt werden, wo das Geld nicht wohnt. 

Wir wollen:

  • dass die BSR mehr Personal zu guten Tarifbedingungen bekommt.

  • Sperrmülltage zweimal jährlich ohne Anmeldehürden sowie mehr BSR-Kieztage

  • bezirkliche Sharemobils, also kostenlos ausleihbare Transportfahrzeuge für Sperrmüll, besonders für Menschen ohne Auto und Führerschein

  • Kiezhausmeister*innen in Kiezen mit besonders viel Müll

Die rassistische und im Kern faschistische AfD wird immer stärker, auch in Berlin. Viele Parteien haben versucht, die AfD zu verdrängen, indem sie selbst rassistische Politik gemacht haben. Das hat nicht funktioniert. 

Wir bekämpfen die AfD, auf der Straße, im Parlament, in den Vereinen, überall. Die CDU hat immer wieder gezeigt, dass auf sie kein Verlass ist im Kampf gegen die AfD und Rassismus - stattdessen beteiligt sich die CDU an Rassismus und Ausgrenzung. 

Wir kämpfen für:

  • eine Stadt ohne Rassismus, ohne die AfD und ohne menschenfeindliche Ideologien
  • ein Bleiberecht für alle Menschen, die sich hier ein Zuhause aufbauen wollen
  • das Wahlrecht für alle Menschen, die hier seit mindestens fünf Jahren leben, auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft

Der Genozid in Gaza bewegt unseren Kiez. Viele von uns sind schockiert und wütend darüber, dass die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP und später aus CDU und SPD Waffen nach Israel geliefert haben, mit denen die Familien unserer Nachbar*innen bombardiert und beschossen werden. 

Gleichzeitig wird unsere Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Berlin massiv eingeschränkt. Demonstrationen werden verboten, die Politik mischt sich in Kunst und Kultur ein, an Schulen werden Kufiyas verboten.

Gleichzeitig werden mitten in unserem Kiez Waffen hergestellt - ein Sicherheitsrisiko für unseren Kiez genauso wie für die Familien unserer Nachbar*innen, die in Gaza, im Libanon und anderswo mit genau diesen Waffen ermordet werden.

Anstatt Krieg und Aufrüstung braucht es internationale Solidarität. Im Krieg gibt es keine Sieger. Wir wollen den Frieden gewinnen - den gerechten Frieden. Jeder Mensch sollte in Sicherheit und Würde leben können. Dafür braucht es einen Stopp von Waffenlieferungen in alle Kriegsgebiete und Friedenstüchtigkeit anstatt Kriegstüchtigkeit.

Zurück zum Kopf der Seite